....EUGH-Urteil zum Widerruf von Darlehnsverträgen.

Am 26.März 2020 hat der EUGH in Luxemburg ein Urteil gesprochen, um Klarheit in das Widerrufsverfahren bei Darlehensverträgen zu bringen. Dieses Urteil ist interessant auch für viele Bürger in Deutschland die Darlehensverträge ( Auto-, Bau-, und Verbraucherkredite) nach 2010 abgeschlossen haben.

Zu klären war die Frage der Gestaltung der Widerrufsbelehrung. Das Gericht hat über einen Passus in der Belehrung entschieden, der in den Verbraucherdarlehensverträgen seit 2010 enthalten und auch in dem gesetzlichen Muster vorgegeben ist.

 

Der Europäische Gerichtshof hat nun geurteilt, dass dieser Passus nicht geeignet ist den Verbraucher über seine Rechte zu belehren.

 

So stellte das Gericht fest, dass eine Kaskadenverweisung die Rechte des Verbrauchers nicht unterstützt. Mit einer so gestalteten Widerrufsbelehrung in einem Darlehensvertrag, ist  der Endverbraucher nicht in der Lage, anhand seines Vertrages den Umfang seiner vertraglichen Verpflichtungen zu überprüfen und zu bestimmen. Der Verbraucher kann unter diesen Bedingungen nicht  einfach für sich klären , ob der ihm vorgelegte Vertrag alle erforderlichen Angaben enthält, bzw erst recht nicht ob die Widerrufsfrist zu laufen begonnen hat.

Damit besteht für Verbraucher in Deutschland nun die Möglichkeit, ihre Verträge im Zusammenhang nmit diesem Urteil überprüfen zu lassen.

Gerne übernehme ich diese Überprüfung für Sie und erkläre Ihnen Ihre Rechte und Möglichkeiten.

Rechtsanwalt Marc Oldemeyer, Prinz-Friedrich-Karl-Str.29, 44135 Dortmund, Tel: 0231-5570230, Fax: 0231-55702320,
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